Bilder einer besseren Welt
Die Utopie im nichtifktionalen Film
Seit Thomas Morus’ Utopia sind in den vergangenen 500 Jahren zahlreiche literarische Werke erschienen, die eine bessere Welt entwerfen. Im Film scheint die positive Utopie dagegen inexistent. Die bisherige Forschung konzentrierte sich fast ausschließlich auf dystopische Spielfilme, da positive Szenarien den Anforderungen des Mediums angeblich zuwiderlaufen.
Bilder einer besseren Welt wählt einen anderen Ansatz und nimmt mit dem Dokumentar-und Propagandafilm einen bisher kaum erforschten Bereich in den Fokus. Mehr …
Utopia and Reality
Documentary, Activism and Imagined Worlds
Co-edited together with Andrea Reiter and Marcy Goldberg
This volume brings together researchers from two fields that have so far seen little exchange – documentary studies and utopian scholarship – and covers a wide range of films from Soviet avant-garde to propaganda videos for the terror organisation ISIS, from political-activist to ecofeminist and interactive documentaries. Mehr …
Theoretisch phantastisch
Eine Einführung in Tzvetan Todorovs Theorie der phantastischen Literatur
Tzvetan Todorovs 1970 erstmals erschienene Einführung in die fantastische Literatur ist noch heute der Text, an dem keiner vorbeikommt, der sich eingehender mit Phantastik beschäftigt. In Theoretisch phantastisch unternimmt Simon Spiegel den Versuch, Todorovs Theorie in leicht verständlicher Art und Weise zu erklären – auch und gerade für Leser ohne literaturwissenschaftliche Vorbildung. Mehr …
Die Konstitution des Wunderbaren
Zu einer Poetik des Science-Fiction-Films
Die Konstitution des Wunderbaren ist als Grundlagenwerk angelegt, das die Science Fiction (SF) aus formaler und erzählerischer Sicht analysiert. Anhand eines Korpus von rund 300 Filmen wird ein theoretisches Gerüst entwickelt, das den SF-Film vor allem als filmische Erscheinung analysiert.
Übergreifendes Thema der formalen Analysen ist der prägende Widerspruch des Genres: Die SF spielt einerseits in offensichtlich unmöglichen Welten, ist aber gleichzeitig immer darum bemüht, diese als plausibel erscheinen zu lassen. Diese Spannung zwischen (Pseudo-)Realismus und Wunderbarem ist typisch für jede Form von Fiktion, bei der wir immer angehalten sind, ‚an Unmögliches zu glauben‘. In der SF wird dieses fiktionale Grundmoment aber in besonders ausgeprägter Form sichtbar. Mehr …